WortShop Blog

Ich gehe mit offenen Augen durch die Welt. Ob ein Café mit Freunden, eine Reise durch Indien oder eine Fahrt mit der Straßenbahn – In meinem Blog schreibe ich über Geschichten und Gesichter des Lebens, über Erfahrungen und Erlebnisse, über Menschen und Meinungen.

Viel Vergnügen beim Lesen und Nachdenken. Ich freue mich über Deine Kommentare und Dein Feedback.

Abenteuer Startup: Schaffen. Schätzen. Scheitern.

Eigenes Unternehmen? Gründen? Selbstständigkeit? Es war eine Zeit des Grübelns, Denkens und Schwankens. Sollte ich mein Leben als Angestellter, 14 Gehälter und Routine gegen das Abenteuer Startup, mich als mein Chef und eine ungewisse Zukunft eintauschen. Aus Gefühlen wurden Gedanken. Aus Gedanken wurde Gewissheit: Ich werde mein Unternehmen gründen und mich auf das Abenteuer Startup begeben. Was diese Reise bringen wird, werde ich sehen…

Heute wird mein Unternehmen bald zwei Jahre alt und eines steht fest: Ich habe meine Entscheidung noch keinen Tag bereut. Und noch etwas steht fest: Ich habe in den letzten zwei Jahren unheimlich viel gelernt. Gelernt zu schaffen, zu schätzen und zu scheitern.

Viele Projekte, kein Budget – Das war die große Herausforderung zu Beginn meines Startups. Ganz gleich, ob Website oder Logo, Buchhaltung oder Firmenkonto, Werbemaßnahmen oder Kundenakquisition, es gab Unmengen an Tasks, Terminen und Telefonaten, allerdings kaum Geld. Daher stand eines fest: Anpacken, die Dinge in die Hand nehmen und möglichst viel selbst machen. In kaum einer anderen Zeit habe ich bemerkt, wie viel ich schaffen kann. Stundenlanges Feilen an der Website, nächtliches Schmökern in Gesetzestexten, die Gewinnung erster Kunden – Das alles und mehr habe ich geschafft. Durch WortShop habe ich mir nicht nur meine eigene Firma, sondern auch mehr Leidenschaft für meinen Beruf, mehr Freiheit für meine Freizeit und mehr Qualität für mein Leben geschaffen.

Viele Möglichkeiten, bewusste Entscheidungen – Als Unternehmer stehen wir tagtäglich vor vielen Herausforderungen. Wir wickeln Projekte ab, planen Werbemaßnahmen und behalten unsere Zahlen ständig im Auge. Ich habe gelernt, dass es rund um die Uhr etwas zu tun gibt. Doch in der Fülle an Aufgaben, Möglichkeiten und Ideen, müssen wir bewusste Entscheidungen treffen. Denn als Unternehmer können wir das tun und ich habe gelernt die Möglichkeit zu gestalten zu schätzen. Was? Wann? Wie? Wo? Ich schätze es jeden Tag aufs Neue Entscheidungen für mich zu treffen.

Viele Erfolge, viele Misserfolge – Ich war so überzeugt vom neuen Textkonzept und so begeistert vom neuen Workshopformat, doch es gibt keine Kunden, keine Anmeldungen und kein positives Feedback. Zu scheitern – Auch das habe ich in den letzten Jahren gelernt, denn auch, wenn wir unsere Leidenschaft zum Beruf machen, fruchtet nicht jede unserer Ideen. Doch jedes Angebot, das scheitert, jeder Kunde, den wir nicht gewinnen, und jedes Projekt, das wir nicht verkaufen, bringt uns weiter, davon bin ich überzeugt. Denn Scheitern bedeutet vor allem eines: Zu lernen.

Geschichten erzählen. Emotionen wecken. KundInnen gewinnen.

Eine gute Geschichte erzählen?! Ja, es hört sich einfach an, ist es aber nicht. Dabei hat Storytelling, wie es in der Werbesprache bezeichnet wird, viel Potenzial. Im Unterschied zu anderen Textarten und Marketinginstrumenten vermitteln Geschichten Werte und Emotionen. LeserInnen identifizieren sich stärker mit dem Erzählten, wodurch bleibende Eindrücke geschaffen werden. Die Informationsvermittlung erfolgt auf charmante Art und Weise, nicht nach dem Motto: Wir sind die Besten. Ja, wir Menschen lieben Geschichten, weil der Aufbau und die Kombination von Emotionen und Informationen der Funktionsweise unseres Gehirns entsprechen. Aber wie entwickle und erzähle ich als UnternehmerIn meine eigene Corporate Story? Drei Tipps für den Anfang gibt’s hier und jetzt:

  1. Was macht dein Unternehmen einzigartig? Was ist dein USP? Keine Angst, es sind nicht immer die Produkte oder Dienstleistungen, die eine Firma besonders machen. Manchmal sind es die Geschichte, die Aufs und Abs, die der beste Ausgangspunkt für deine Story sind. Blicke einmal in Ruhe zurück und erzähle deinen KundInnen, wie alles begonnen hat.
  2. Wer bist du? Welches Gesicht steckt hinter deiner Geschichte? Anonyme und digitale Zeiten erwecken in uns das Bedürfnis nach Emotionen, Persönlichkeit und Menschlichkeit. Als GründerIn hast du viel zu erzählen und deine Storys werden andere inspirieren.
  3. Was fühlst du? Was bewegt dich? Was treibt dich an? Was wir selbst empfinden, erzählen wir am besten. Das ist eine Grundregel des Geschichtenerzählens. Am liebsten lauschen wir Menschen, die für das, was sie machen brennen. Und genau das tun viele UnternehmerInnen, also lasse auch deine KundInnen an deiner Leidenschaft teilhaben.

Mehr Fragen zur Kunst des Geschichtenerzählens? Dann freue ich mich von dir zu hören!

Unvergessliche Reisen beginnen mit Texten!

Der Tourismus gilt als besonders wettbewerbsintensive Branche. Wir können in der Früh in ein Flugzeug steigen und ein paar Stunden später in Dubai in der Sonne liegen. Wir können um die Welt reisen und nahezu überall in tollen Hotels nächtigen und in feinen Restaurants speisen. Wir können durch den Dschungel trekken, Metropolen besichtigen und Meere durchsegeln. Kurz: Hotels, Freizeiteinrichtungen oder Verkehrsträger haben viel Konkurrenz. Sich von dieser abzuheben, beginnt mit außergewöhnlichen Werbekonzepten und Texten. Kaum eine andere Branche eignet sich besser, um Geschichten zu erzählen, Emotionen zu wecken und Erlebnisse zu inszenieren. Und genau darum geht es: Schon der erste Kundenkontakt per E-Mail, auf Facebook oder auf der Website muss überzeugen. Reisen schenken uns einzigartige Momente und unvergessliche Erlebnisse, im besten Fall von der Angebots- und Informationssuche bis zur Abreise. Die Tourismuspraxis zeigt, dass Hotels, Restaurants und Freizeitbetriebe Kunden oft schon beim ersten Kontakt verlieren. Warum? Weil Kunden gewünschte Informationen nicht finden, Websites überfüllt sind, Texte keine zeitgemäße Sprache sprechen oder E-Mails fehlerhaft und wenig serviceorientiert sind. Wer als Tourismusbetrieb hingegen eine eigene Sprache spricht, die sich im Werbeauftritt und allen Texten, wie E-Mails oder Buchungsbestätigungen, widerspiegelt, begeistert. Wer auf kreative aber kurze, persönliche aber professionelle Texte setzt, gewinnt Kunden. Denn: Unvergessliche Reisen beginnen mit Texten!